Wie sieht eine gute Webseite aus?


Nun…es kommt ganz darauf an, was oder wen Sie mit dieser Webseite erreichen möchten. Ihr Ziel ist entscheidend. Wollen Sie lediglich eine Art Visitenkarte im Netz? Möchten Sie Ihre Angebote präsentieren oder neue Kunden gewinnen? Je genauer Sie Ihre Ziele festlegen, umso klarer wird, was Ihre Webseite zum »Gutsein« braucht.

Was für Infos gehören auf eine Webseite?

Auch das ist sehr individuell. Bei einem Fotografen sind die Bilder das Wichtigste, bei einer Band vielleicht Hörproben, in den meisten Fällen geht es aber um Text. Zum Beispiel um Unternehmensgeschichte, Produkte, Firmen-News, Kontakt etc. Umfangreichere Inhalte wie z.B. Geschäftsberichte können als PDF bereit gestellt werden. Was ist mit der Navigation? Übersichtlichkeit ist Trumpf. Wichtig ist, dass man Inhalte, die man sucht, schnell auf der Seite findet. Bei komplexen Webseiten kann man zusätzlich zur Navigation eine Suchfunktion oder eine Sitemap anbieten.

Muss die Seite gut aussehen?

Keine Frage, die Webseite muss zum Corporate Design Ihres Unternehmens passen. Logo, Farben, Schriften, Bildwelten und Designelemente sollte man sofort Ihrem Unternehmen zuordnen können.

Was ist mit der Technik?

Grundsätzlich ist für den Laien ist nicht zu erkennen, ob eine Seite nach dem Schema von 1997 aufgebaut ist oder modernen Webstandards entspricht. Dennoch ergeben sich durch die Strukturen gewichtige Unterschiede wie zum Beispiel sehbehinderte Menschen Ihre Webseite sehen oder wie Suchmaschinen Ihre Webseite bewerten.

Brauche ich ein Content-Management-System?

Wir sind überzeugt, dass CMS für Sie viele Vorteile bietet. Eine Webseite lebt von Aktualisierungen und regelmäßigen Änderungen – mit CMS können Sie diese mit minimalem Aufwand durchführen (lassen). Auch für bestimmte Funktionen, wie die Bewertung von Artikeln oder Kommentare bietet sich CMS an. Nur wenn keine regelmäßigen Änderungen oder Erweiterungen bei der Webseite geplant sind, kann die Wahl auf statisches HTML fallen. Kleine Projekte mit bis zu zehn einzelnen Seiten sind so schnell und preisgünstig zu realisieren. Statisches HTML bietet den größtmöglichen Freiraum in der Umsetzung; und selbst sehr ausgefallene Gestaltungen oder visuelle Effekte sind wirtschaftlich realisierbar. Wichtig hierbei: Die Gestaltung und Inhalte sind bereits weitestgehend fixiert und strukturelle Änderungen sind nicht geplant.

Ein Beispiel:

Stellen Sie sich vor, Ihr geplanter Webauftritt besteht aus zehn Inhaltsseiten. Sie möchten nun den Menüpunkt »Das Unternehmen« in »Unser Unternehmen« umbenennen und die Reihenfolge der Menüpunkte ändern. Mit einem CMS haben Sie die Freiheit, diese Änderung innerhalb von wenigen Sekunden durchzuführen, und die Gewissheit, dass alle zehn Seiten korrekt geändert wurden. Bei statischen HTML ist mit etwa dem zehnfachen Zeit- und Kostenaufwand zu rechnen. Hinzu kommt eine generell deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für Umsetzungsfehler, da CMS über zahlreiche Funktionen zur Bearbeitung- und Qualitätssicherung verfügt, die in HTML-Editoren nicht vorhanden sind. Darüber hinaus können Sie mit einem CMS nach einer kurzen Lernphase die Inhalte Ihres Webprojektes eigenständig bearbeiten – ohne HTML oder CSS lernen zu müssen. Ein großer Vorteil, der viel Koordination und Abstimmung überflüssig macht.

Wieviel kostet mich eine Webseite?

Grundsätzlich kommt es hier darauf an, gleich zu Beginn festzulegen, was der Webworker alles leisten soll.
Aus all diesen Anforderungen ergeben sich unterschiedliche Preise: Einfache Webseiten sind schon recht günstig für mehrere hundert Euro zu haben. Aber mit umfangreicheren Funktionen (Blog, Forum, Login-Bereiche) liegen Sie dann schnell darüber. Bei großen, internationalen Firmen geht es oft um mehrsprachige Webseiten mit mehreren tausend Seiten Inhalt und umfangreichen Features und Schnittstellen. Bei einem solchen Umfang können auch sechs- oder auch siebenstellige Beträge zustande kommen.

Ich kenne da so jemand, der macht mir die Webseite für 150 Euro. Ein tolles Angebot oder?

Es gibt keine festen Regeln, welche Qualifikationen ein Webworker mitbringen muss. Dennoch haben sich gewisse Fähigkeiten etabliert.

Wer eine Webseite entwickelt und umsetzt

» kann Sie beim Festlegen der Inhalte unterstützen. Welche Themen möchte der Kunde beispielsweise auf der Webseite sehen? Was ist generell üblich und möglich?
» strukturiert die Inhalte für die Webseite. Was ist wo zu finden? Welche Menüpunkte gibt es? Wie viele Unterebenen sind nötig? Braucht es eine Suchfunktion? Eine Sitemap?
» kann die Texte beurteilen. Das Netz funktioniert anders als eine 16-seitige Broschüre. Die Sätze sind meist kürzer. Die Inhalte insgesamt knackiger.
» kann das Fotomaterial bearbeiten und begutachten.
» erstellt ein Screendesign, das dem Corporate Design der Firma entspricht.
» programmiert die Seite nach aktuellen Webstandards. Das hat zum Beispiel Einfluss auf die Darstellung in verschiedenen Browsern, auf die Barrierefreiheit und Suchmaschinen.
» kümmert sich auch um Details, wie beispielsweise eine Vorgabe für den Ausdruck der Seite, ein Favicon oder eine Fehlerseite, die angezeigt wird, wenn Inhalte nicht gefunden werden.
» muss genügend über die rechtlichen Vorgaben wie die Impressums-Pflicht, Datenschutzgesetze etc. wissen.

Viele wichtige Punkte, die nur ein erfahrener Webworker erfüllen kann. Gehen Sie kein Risiko ein – schließlich wenden Sie sich bei anderen Themen wie Finanzen oder Recht auch an versierte Fachleute und nicht an irgendjemanden.

Webdesigner und Webdesign in Hildesheim seit 1999